logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Historische Romane am Fließband

In letzter Zeit stürze ich mich mit Vorlieben auf historische Romane. Diese Schinken sind zwar meines immer 500 und mehr Seiten stark. Sie lesen sich aber leicht, flüssig und sehr schnell.

Derzeit liegt "das vergessene Pergament" von Philipp Vandenberg auf meinen Schreibtisch, nach dem ich "das Vermächtnis der Wanderhure" von Iny Lorentz recht schnell verschlungen habe. Im Gegensatz zum Pergament kann ich die "Wanderhuren-Reihe" von Lorentz echt empfehlen!

Derzeit auf dem Nachttisch

Kurze Wasserstandsmeldung: Ich lese gerade Frank Schätzings "Nachrichten aus einem unbekannten Universum". Ein klasse Buch, das ich besonders als Ergänzungslektüre zum "Schwarm" von Schätzing empfehlen kann. Aber bitte die Nachrichten erst nach dem Schwarm lesen, Ihr zerstört Euch sonst damit die Spannung - und das ist ja nicht die Intention...

Sobald das Buch zu Ende gelesen ist, folgt ein kleines Fazit.

"Shalimar der Narr" - Salman Rushdie mit neuem Buch

In "Shalimar der Narr" schreibt Salman Rushdie ein "Dauerbrenner-Thema": Den Terrorismus. Nach der starken moslemischen "Kritik" an seinen "satanischen Versen" wagt sich Rushdie damit wieder an ein sehr emotional diskutiertes Thema. Das Buch ist im übrigen auf Deutsch erschienen. Eine Rezension darf natürlich auch nicht fehlen.

SZ-Bibliotheken und ihr Marketing - Ständig neue "Geschenke" im Briefkasten

Vor kurzem war es wieder mal soweit: In meinem Briefkasten fand sich völlig unverhofft ein Päckchen des SZ-Verlages, darin: der erste Band der neuen SZ-Krimi-Bibliothek - und das natürlich gratis!

Wie kommt das? 2004 kam die Süddeutsche Zeitung auf die Idee 50 ausgewählte Klassiker der Literatur in einer neuen Reihe herauszubringen und brachte diese Werke zu äußerst günstigen Preisen (4,90 Euro je Band) unters Volk. Die SZ-Bibliothek war geboren! Jede Woche erschien ein neuer Band. Die ambitionierteren Leseratten konnten sich via Abonnement-System jeden Monat die die vier neuesten Bände nach Hause schicken lassen. Und jetzt ratet mal, ob SZ-Abonnenten den ersten Band vielleicht sogar umsonst zugeschickt bekommen haben?

Richtig. Nach dem ersten Anfixen mit Kunderas "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" habe ich die Serie abonniert und freue mich seitdem über einen Regalmeter der "größten Romane der 20. Jahrhunderts". Nun versteht mich nicht falsch. Die Reihe ist eine gute Sache, man bekommt einige richtige Schmankerl zu günstigen Preisen. Bis dato habe ich zwar den größten Teil imner noch nicht gelesen, den Kauf bereut habe ich allerdings nie.

Anlass dieses Posting ist eigentlich jedoch mein Erstaunen (und meine Freude) über die Hartnäckigkeit des SZ-Verlages, die mich regelmäßig mit neuen kostenlosen Heißmachern bedenken, um mich erneut zum Kauf eines ihrer Produkte überreden.

Nach dem Erfolg der SZ-Bibliothek (angeblich sollen über 10 Mio. Bücher verkauft worden sein. Das ist äähmm... beachtlich) stiegen die "Releases" neuer SZ-Biobliotheken inflationär an. So gibt es heute neben der Originalbibliothek auch noch

- SZ Cinemathek
- SZ Diskothek
- SZ Kriminalbibliothek
- SZ Junge Bibliothek
- SZ WM-Bibliothek.

Natürlich habe ich jedes Mal den ersten Band/Teil der Reihe bekommen, obwohl ich eigentlich das Musikjahr 1978 nicht so toll finde, Krimis nur sehr selten lesen, keine Kinder habe und kein großer Fußball-Fan bin. Zum Filmgenuss des "Leoparden" bin ich leider auch noch nicht gekommen.

Aber trotzdem vielen Dank, liebe SZ! Ich bin gespannt, was Ihr Euch sonst noch so einfallen lasst. Ihr habt ja meine Adresse.

Es tut weh, muss aber sein - der beste Blondinenwitz

Ich distanziere mich ja ausdrücklich von solchen Spässen. Aber der muss sein, der mit Abstand beste Blondinenwitz ever! Ehrlich.

Literarisches Quartett als Buch

Die Diskussionen zwischen Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Iris Radisch gibt es bald auch in gedruckter Form - zum Nachlesen. So werden insgesamt 375 Besprechungen aus 13 Jahren "Literarisches Quartett" in drei Bänden abgedruckt.

War schon die Sendung anstrengend, das schriftliche Protokoll davon werden sich ja wohl nur ganz ausgesuchte Literaturkritiker antun wollen. Gähn.

Buch.de jetzt auch mit Paypal

Internetshopper können beim zweitgrößten deutschen Online-Buchhändler buch.de und dessen Ableger jetzt auch mit dem Abrechungssystem Paypal bezahlen. Damit unterstützt ein weiterer Internetriese den Bezahlservice des Aktionshauses Ebay.

Kostenloses eBook "Gebete großer Persönlichkeiten"

Auch heute wieder: Ein kostenloses eBook zum Download. Autor Christian von Kamp ermöglicht auf seiner Homepage den Download des Werkes "Gebete großer Persönlichkeiten". Von Kamp sieht sieht die Schriftstellerei weniger als Mittel um Geld zu verdienen, sondern vielmehr als Möglichkeit Gedanken ausdrücken zu können. Im aktuellen Buch "Gebete großer Persönlichkeiten" ist er allerdings vor allem Sammler der Gebete.
Zu finden sind die Gebete folgender Personen:

Franz von Assisi
Nikolaus von Flüe
Thomas Morus
Theresa von Avila
Luise Karsch
Johann Wolfgang von Goethe
Bettina von Arnim
Joseph von Eichendorff
Annette von Droste-Hülshoff
Luise Hensel
Eduard Möricke

Preisgelder: Heine-Preis wird aufgestockt

Der Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ist ab sofort mit 50.000 Euro dotiert, so die Schwabmünchner Zeitung. Grund für die Erhöhung (=Verdopplung) der Dotierung ist der 150. Todestag Heines.

Autoren aufgepasst. Wenn es sich rentieren soll, werden folgende topdotierten Literaturpreise empfohlen:

1. Heinrich-Heine-Preis: 50.000 Euro link
1. Josef-Breitbach-Preis: 50.000 Euro link
3. Georg-Büchner-Preis: 40.000 Euro link

Webdesign-Buch AJAX zur kostenlosen Lektüre

Ok, das ist jetzt keine Literatur im engeren Sinne - aber dennoch eine nützliche Publikation. Letztes Jahr brachte Teia einen Ratgeber namens "AJAX - Frische Ansätze für das Webdesign". Die Print-Version des Lehrbuches kostet normalerweise 16,95 Euro. Online kann das Buch (und alle weitere Veröffentlichungen des Hauses) jedoch auch kostenlos auf der Verlagsseite gelesen werden. Vielleicht schau ich mal rein, habs ja eigentlich nötig.